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Duale Ausbildung

 

Theorieteile wechseln mit Praxisteilen ab

 

Von Anfang an mit anpacken und hautnah im Betrieb lernen, anstatt ausschließlich Bücher zu wälzen – für Jugendliche, die nach der Schule gleich ganz praktisch loslegen wollen, ist eine duale Ausbildung genau richtig. Die Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ zeigt jungen Menschen, welche Chancen und Perspektiven eine duale Ausbildung bietet.
Der Begriff „dual“ bedeutet „zwei enthaltend“. Und damit ist schon umschrieben, worum es geht: Die Ausbildung findet an zwei Lernorten, nämlich im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule, statt. Das praktische Lernen wird in der dualen Ausbildung großgeschrieben. Damit unterscheidet sich eine duale Ausbildung grundsätzlich von einer schulischen Ausbildung oder einem Hochschulstudium: Hier steht die Theorie im Mittelpunkt.
Die meiste Zeit verbringen Azubis in ihrem Ausbildungsbetrieb. Dort erlernen sie ihren Beruf ganz praxisnah. Ergänzt wird die Praxis im Betrieb um das theoretische Hintergrundwissen in der Berufsschule. In der Regel kommen Azubis ein- bis zweimal pro Woche in der Berufsschule zusammen. Manchmal ist der Berufsschulunterricht auch als Blockunterricht angelegt – dann findet er über einen längeren Zeitraum am Stück statt. In der Berufsschule stehen zu zwei Dritteln berufsbezogene Inhalte und zu einem Drittel allgemeines Wissen auf dem Stundenplan, zum Beispiel in den Fächern Deutsch, Politik oder Sport.
Wie in der Schule gibt es auch in der Ausbildung Prüfungen: Meistens haben Azubis zwei große zu meistern, die Zwischenprüfung zur Hälfte der Ausbildungszeit und die Abschlussprüfung zum Ende. Die Prüfungen legen sie vor neutralen Prüfern der Berufskammern ab.  Eine Ausbildung dauert zwischen zwei, drei oder dreieinhalb Jahren – je nach Ausbildungsberuf. In manchen Fällen können Azubis die Ausbildungsdauer um sechs Monate beziehungsweise ein Jahr verkürzen, zum Beispiel wenn sie Abitur haben oder besonders gute Leistungen während der Ausbildung erbringen.

 

Die duale Berufsausbildung ermöglicht jungen Menschen, ihren Beruf praxisnah zu erlernen und zudem theoretisches Hintergrundwissen zu erwerben.
Foto:Fotolia

Auszubildende erhalten vom ersten Tag an eine Ausbildungsvergütung. Dies ist ein Anfang zur selbstständigen Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts. Die Ausbildungsvergütung erhöht sich in der Regel von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr.
Die Übernahmequote nach der Ausbildung auf einen Arbeitsplatz im Ausbildungsbetrieb ist im dualen System vergleichsweise hoch, was einen guten Schutz vor Arbeitslosigkeit beinhaltet. Wer jetzt eine Ausbildung macht, wird zudem in wenigen Jahren eine gefragte Fachkraft sein. Noch nie waren die Berufsaussichten für Jugendliche so gut! Das liegt unter anderem am demografischen Wandel: Während das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt, erhöht sich die Nachfrage nach jungen qualifizierten Fachkräften.
Weitere Infos zum Thema Ausbildung und Berufsorientierung gibt es auf
www.praktisch-unschlagbar.de

Auf Zack und am Puls der Zeit

 

Kaufleute für Büromanagement zählen zu den beliebtesten Ausbildungsplätzen in Bayern

 

Das waren noch Zeiten, als es im Büro eifrig klapperte – so rhythmisch, dass der amerikanische Komponist Leroy Anderson diesem Geräusch mit seinem Stück „The Typewriter“ für Orchester und Schreibmaschine 1950 ein Denkmal setzte.

Ran an die vielfältigen Aufgaben!
Foto: Adobe Stock/Antonio Guillem
 Der Beat ist zwar aus den Büros verschwunden – auf dem Computer tippt es sich doch etwas geräuschärmer –, aber die Betriebsamkeit hat sich seit damals immer mehr gesteigert. Völlig klar, dass man da immer jemanden braucht, der den Überblick behält. Kaufleute im Büromanagement sind dafür die Richtigen. Sie kennen sich in sämtlichen Bereichen der Verwaltung aus. Kein Wunder: Vor einigen Jahren entstand diese Ausbildung aus den drei Berufen Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation und wurde ganz neu strukturiert – so gehört diese Ausbildung zu den derzeit modernsten. Entsprechend angesagt ist sie auch.  Die Aufgaben sind ganz schön vielfältig: Im Rechnungswesen beispielsweise überprüfen Kaufleute für Büromanagement ein- und ausgehende Rechnungen, im Sekretariat übernehmen sie unter anderem den Telefondienst, sind Meister der Termin-Koordination und verwalten Akten. Unabhängig von ihrer Wirkungsstätte haben Kaufleute für Büromanagement auch den Schriftverkehr des jeweiligen Unternehmens in ihrer Obhut, Schreib-, Kalkulations- und Präsentationsprogramme sind für sie keine fremden Territorien.

Neben der Top-Aktualität hat der Ausbildungsberuf noch einen weiteren Vorteil zu bieten: Je nach Interesse kann man Schwerpunkte innerhalb der Ausbildung setzen und entsprechend auch diverse Wahlfächer belegen. Bei manchen Unternehmen kann man während der kaufmännischen Ausbildung auch ein Englischzertifikat erwerben. Als durchschnittliche Ausbildungsvergütung gibt beispielsweise die Internetseite www.ausbildung.de im ersten Lehrjahr 760 Euro, im zweiten 810 Euro und im dritten 860 Euro an. Wer unter anderem gut organisieren und, je nach Schwerpunkt, gut mit Zahlen umgehen kann, flexibel ist, gerne genau, sorgfältig und serviceorientiert arbeitet, wird mit dieser Ausbildung eine gute Wahl treffen.

IHK führt Azubicard ein

 

Erstmals eigener Ausweis für 44.000 oberbayerische Auszubildende

 

Der Ausweis im Scheckkartenformat ermöglicht Azubis, ihren Ausbildungsstatus nachzuweisen und über ein Partnerprogramm Vorteile und Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen.
Über einen QR-Code auf der Azubicard können sich die Auszubildenden digital nachprüfbar legitimieren. In Zukunft können sie auch auf einer verknüpften Online-Plattform Informationen zu ihrem Ausbildungsverhältnis abrufen, ihre persönlichen Daten verwalten sowie digital das gesetzlich geforderte Berichtsheft bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) einreichen, das zum Nachweis von Lerninhalten und Tätigkeiten in der Ausbildung dient.
„Neben den bekannten Schüler- und Studentenausweisen gibt es nun die Azubicard, die unsere Auszubildenden als Teil einer großen Gemeinschaft ausweist und ihre Identifikation mit der Ausbildung stärken wird. Außerdem kommen die jungen Leute so in den Genuss vieler Vergünstigungen. Für das Image der dualen Berufsausbildung ist das rundum ein Gewinn“, sagt Eberhard Sasse, Präsident der IHK für München und Oberbayern. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) begrüßt die neue Aktion: „Die Azubicard ist ein Volltreffer. Mit ihr haben Azubis immer beste Karten. Die Auszubildenden dokumentieren damit, dass sie sich mit ihrer Ausbildung und ihrem Unternehmen identifizieren. Damit bildet sie einen wichtigen Beitrag zu dem international hervorragenden Ruf unserer beruflichen Bildung. Wir brauchen wieder mehr Lust auf Fortschritt.“ Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer (CSU) unterstützt die Karte ebenfalls: „Die Azubicard passt wunderbar zur beruflichen Bildung: Beide sind vielseitig einsetzbar, praktisch und ganz modern. Ich wünsche der Azubicard viel Erfolg und eine rasche Verbreitung.“
Die Teilnahme am Partnerprogramm der Azubicard steht allen Unternehmen und Einrichtungen offen. Interessenten wenden sich direkt an die IHK unter 089/5116-0 oder per Mail an azubicard@muenchen.ihk.de.
Weitere Informationen, ein Kontaktformular sowie eine Liste teilnehmender Partner sind
unter www.azubicard.de abrufbar.