ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Gesund beginnt im Mund
 

Am 25. September ist Tag der Zahngesundheit – das Thema ist Behinderung und Pflege

In Deutschland leben nach Angaben des Statistischen Bundesamts 7,8 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung. Die Zahl der Pflegebedürftigen belief sich Ende 2015 auf rund 2,86 Millionen Menschen. Dabei ist zu beobachten: Die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ist schlechter als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Der Tag der Zahngesundheit 2018 richtet daher den Fokus darauf, wie die Mundgesundheit speziell bei Menschen mit einem Pflegegrad oder einer Behinderung verbessert werden kann.

Einen wichtigen Beitrag dazu leisten neue vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen, auf die diese Menschen seit dem 1. Juli 2018 einen Anspruch haben. Diese Leistungen sollen die Mundgesundheit bei Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf stärken:

  • Die Erhebung des Mundgesundheitsstatus, wobei der Pflegezustand der Zähne, des Zahnfleisches, der Mundschleimhäute und des Zahnersatzes beurteilt wird.
  •  Das Erstellen eines Mundgesundheitsplans, der Auskunft über die individuelle Mund- und Prothesenpflege gibt.
  • Aufklärung über die Bedeutung der Mundhygiene und über Maßnahmen, wie die Mundgesundheit erhalten werden kann
  • Entfernen harter Zahnbeläge. 
  • Diese Zahnvorsorge-Leistungen können die Betroffenen zweimal jährlich in Anspruch nehmen.
Die Deutschen haben gut lachen – ihre Zähne sind gesund.
Foto: djd/Ergo Direkt/Getty
 Hilfe für die Helfer

 

Wie kann man im Alltag die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung stärken? Vor dieser Frage stehen vor allem Angehörige und Pflegepersonal. Auch ihnen soll der Tag der Zahngesundheit 2018 praktische Tipps an die Hand geben. Der Verein für Zahnhygiene und die Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin unterstützen Pflegeeinrichtungen und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung mit insgesamt 25.900 Zahnpflege-Startersets. Interessierte Einrichtungen können sich deutschlandweit beim Verein für Zahnhygiene melden und erhalten – solange der Vorrat reicht – für jeden Bewohner und jede Bewohnerin ein Mundhygiene-Starterset gratis zugesandt.

Für einen gemeinschaftlichen Einsatz zur Verbesserung der Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung plädiert auch Ärztin Imke Kaschke, diesjährige Expertin für den Bereich Behinderung und zweite Vorsitzende der AG Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf: „In Deutschland müssen alle gemeinsam daran arbeiten, Barrieren jeglicher Art abzubauen“, sagt sie. „Deshalb ist es wichtig, auch die besonderen zahnmedizinischen Bedarfe dieser Patientengruppe stärker in den Blickpunkt der öffentlichen Wahrnehmung zu stellen.“ 

Seit 1991 ist der 25. September für den Tag der Zahngesundheit reserviert. Jedes Jahr steht eine andere Bevölkerungsgruppe im Fokus. Mehr unter www.tagderzahngesundheit.de.

Foto: Pixabay