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Wir zeigen, es geht auch anders

 

Über 100 Aktionen finden am Tag der Erneuerbaren Energien deutschlandweit statt

Foto: Pixabay

Auch in diesem Jahr wird sich am Tag der Erneuerbaren Energien – am 28. April – wieder alles um Energieeffizienz, Elektromobilität und natürlich um die Erneuerbaren Energien drehen. Von der Ostsee bis an die Donau, von der Nordsee bis an die Lausitzer Neiße gibt es wieder viel Neues und Innovatives auf dem sich schnell entwickelnden Energietechnologiemarkt zu sehen. Der Tag der Erneuerbaren Energien ist eine von der Basis getragene deutschlandweite Initiative, die Anlagenbetreiber, Bürgerinitiativen, Kommunen, Agenda 21 Gruppen und Unternehmen die Möglichkeit gibt, aufzuzeigen, wie die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien sowie die Möglichkeiten der Energieeffizienz und Energieeinsparung funktionieren. Ins Leben gerufen hat diesen Tag die Stadt Oederan im Jahr 1996 anlässlich des 10. Jahrestages der Tschernobyl-Reaktorkatastrophe unter dem Motto: Wir zeigen, es geht auch anders. Die Idee breitete sich von Oederan deutschlandweit aus. Im Jahr 2005 erhielt Oederan den Deutschen Solarpreis. Seit 2008 folgt die regelmäßige, erfolgreiche Zertifizierung der Stadt Oederan nach den Klimaschutz- und Energiekriterien des „European Energy Award“. In Oederan – dem Geburtsort des Tages der Erneuerbaren Energien – findet beispielsweise am 28. April die Messe Erneuerbare Energien statt. Besonderheit ist dieses Jahr eine Schau von einer breiten Palette an Elektrofahrzeugen. „So können E-Mobile vom Elektrotrabant bis zum TESLA sowie einem Elektro-Rennwagen besichtigt und zum Teil auch Probe gefahren werden. Jeder der ein aktuelles Elektroauto testet wird erstaunt sein, wie leistungsfähig diese Modelle mittlerweile sind“, sagt Oederans Bürgermeister Steffen Schneider. Infos zu Veranstaltungen unter: www.energietag.de

Die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude werden Mitte des Jahres ungültig. Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden. Hauseigentümer der betroffenen Gebäude müssen aber nur einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena). Sie empfiehlt Hauseigentümern, die einen neuen Energieausweis erstellen lassen wollen, sich an einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste zu wenden (www.energie-effizienz-experten.de). Bei der Wahl des Energieausweises rät die dena zum Bedarfsausweis. Denn nur der ist wirklich aussagekräftig.

Erste Energieausweise           älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig

 

Bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien wird
ein neuer Energieausweis Pflicht –   die Deutsche Energie-Agentur (dena) empfiehlt die aussagekräftigeren Bedarfsausweise 

Grafik: Deutsche Energie-Agentur (dena)

Bedarfsausweis stellt energetischen Zustand genauer dar als Verbrauchsausweis

Es gibt zwei Arten des Energieausweises: den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis legt lediglich die Verbrauchswerte der vergangenen drei Jahre zugrunde, die stark vom Verhalten der Bewohner abhängen. Die dena empfiehlt deshalb den Bedarfsausweis. Zur Ausstellung berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf und dokumentiert den energetischen Zustand des Gebäudes – unabhängig vom Nutzerverhalten.

 

Dabei werden die Qualität der Gebäudehülle – wie Fenster, Decken und Außenwände – sowie der Heizungsanlage und des Energieträgers berücksichtigt. Der energetische Zustand des Hauses sowie mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich so deutlich exakter darstellen. Generell haben Eigentümer die Wahl zwischen einem hochwertigen Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis. Ausnahme: Ein Bedarfsausweis ist verpflichtend für Bestandsgebäude mit bis zu vier Wohnungen und einem Bauantrag vor dem 1. November 1977, wenn sie nicht energetisch saniert wurden.

Wohnhäuser mit Baujahr ab 1966 brauchen ab 2019 einen neuen Energieausweis

Wohnhäuser mit Baujahr ab dem Jahr 1966 brauchen seit Januar 2009 einen Energieausweis, wenn sie vermietet, verpachtet oder verkauft werden. Das heißt, hier werden in etwa einem Jahr die ersten Ausweise ungültig. Neubauten oder umfassend modernisierte Häuser benötigen seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 am 1. Februar 2002 einen Energieausweis, sodass in diesen Fällen die Energieausweise bereits erneuert worden sind.