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Gut gepflegt bei Kälte und Trockenheit

 

Ob Gesicht, Füße Nase – Im Winter braucht die Haut besondere Zuwendung

Ständiges Hautjucken kann auch zu einer Zerreißprobe für die Nerven werden.
Foto: djd/Almirall Hermal GmbH/Getty Images

Sie ist unser größtes Organ und viel mehr als unsere Körperhülle: Zwei Quadratmeter Gesamtfläche misst unsere Haut. So wie wir uns im Laufe des Lebens verändern, wandelt auch sie sich. War das Hautbild in der Jugend vielleicht fettig, ist es im Alter eher trocken, weil die Fettproduktion insgesamt weniger wird. Außerdem ist die Haut nicht mehr so elastisch und wird empfindlicher, da sie aufgrund der abnehmenden Hornhautbarriere im oberen Bereich dünner wird und auch die Nervenzellen sich vermehrt dorthin bewegen. Die folgen können Juckreiz, Herpes oder Hautallergien sein. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist braucht reife Haut eine besonders intensive Versorgung mit Feuchtigkeit. Diese spenden entsprechende Hautpflege-Produkte, die dann etwas fetthaltiger sein können. Außerdem sollte man auch auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in Räumen achten, da trockene Heizungsluft die Haut noch mehr strapaziert. Mit fortschreitendem Alter kann sich die Hauttrockenheit verschlimmern, da Erneuerungsprozesse immer langsamer stattfinden.

 Die Talgdrüsen produzieren weniger Hauttalg, die Schweißdrüsen weniger Schweiß. So verliert die Haut zunehmend die Fähigkeit, ausreichend Feuchtigkeit zu speichern. Juckende Haut ist bei Senioren weit verbreitet. Zwar ist Juckreiz keine Krankheit, doch für die Betroffenen kann er zu einer enormen Belastung werden: Zuerst kribbelt die Haut nur leicht, kaum wahrnehmbar, doch wenn der Reiz zu stark wird, fangen Betroffene automatisch an zu kratzen. Oft hält das Wohlgefühl danach nur kurz an - und das Kribbeln kommt umso stärker zurück. Es beginnt ein Teufelskreis und viele Juckreizpatienten kratzen ihre Haut rot oder sogar blutig. Um dem Leiden beizukommen, ist vor allem im Winter eine gute Hautpflege sehr wichtig. So bringen Cremes mit einem hohen Fettanteil der geplagten Haut ihre Geschmeidigkeit zurück. Das juckreizstillende Polidocanol, enthalten zum Beispiel in Optiderm Creme, hat zudem einen beruhigenden Effekt. Auch Körperöle sind laut Apothekern für die reife Haut empfehlenswert. Produkte mit Urea, sprich Harnstoff, können Hilfe bieten, weil Urea Feuchtigkeit in der oberen Hautschicht binden kann. Die Pflege empfindlicher Haut sollte besonders sanft sein. So gehen beispielsweise beim Duschen weniger wertvolle Hautfette verloren wie beim ausgedehnten und heißen Wannenbad. Zur Reinigung ist es ratsam, pH-neutrale Produkte zu verwenden und die Haut vorsichtig trocken zu tupfen. Ebenso wichtig ist das anschließende Eincremen mit rückfettender Feuchtigkeitspflege. Auch auf Fußpflege ist im Winter noch mehr zu achten als sonst.

Foto: Pixabay

Durch trockene und rissige Haut an den Füßen können Pilze und Erreger leicht in die Haut gelangen – umso mehr ist ein regelmäßiger Besuch bei der Fußpflege anzuraten. Podologen wissen, welche Pflege Seniorenfüße insbesondere im Winter brauchen, Diabetiker können sich die medizinische Fußpflege auf einem Podologie-Rezept verordnen lassen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Winterzeit, Schnupfenzeit: Naseputzen gehört da zu unseren häufigsten Beschäftigungen. Vor allem viele ältere Menschen schmerzt dann die wundgeputzte Nase. Dagegen helfen weiche Taschentücher und mit Salben mit Kamillen- oder Hametum-Extrakt oder Dexpanthenol aus der Apotheke. Diese trägt man regelmäßig auf die betroffenen Stellen, vornehmlich vor dem Schlafengehen. Wenn die Schleimhäute der Nase angegriffen sind, empfehlen Apotheker panthenolhaltige Zubereitungen.