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Medienkompetenz hilft Kindern und Jugendlichen im Umgang mit sozialen Netzwerken

 

Kinder und Jugendliche informieren sich über verschiedene soziale Netzwerke zu Themen wie Mode, Musik, Freizeit, Ernährung oder auch Politik. Sie erstellen eigene Profile, posten Details aus ihrem Privatleben und lassen sich von Youtubern die Welt erklären. So können soziale Medien auch persönliche Ansichten und Meinungen junger Menschen beeinflussen. „Machen Medien Meinung?“ Mit dieser und anderen Fragen beschäftigen sich Familien und Pädagogen, um Kinder und Jugendliche für die sozialen Medien fit zu machen, sie dafür zu sensibilisieren, mit Informationen verschiedenster Meinungsquellen kritischer umzugehen. Kinder und Jugendliche können mit Informationen konfrontiert sein, die ihre Ansichten auf subtile Weise beeinflussen. Viele Formate auf Youtube dienen der Unterhaltung. Häufig handelt es sich um inszenierte Welten, die Meinungen und Ansichten von Kindern prägen können, vor allem wenn diese zu einem Thema noch nicht über ausreichend eigene Erfahrung verfügen oder ihnen Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Informationsquellen fehlen. „Gerade für Kinder und Jugendliche ist es schwierig, zu unterscheiden, was eine persönliche Empfehlung und was eine klare Beeinflussung durch Werbung ist“, stellt der Medienpädagoge Markus Gerstmann in einem Interview mit der Online-Plattform Teachtoday zu dieser Problematik fest. Soziale Netzwerke sind heute Informationsräume, in denen sich Meinungen bilden können, die in Sekundenschnelle geteilt und verbreitet werden.

 

Dabei kann die Art und Weise, wie ein Thema medial dargestellt wird, dazu führen, dass oftmals unbewusst und schnell Meinungen zu einem Thema entstehen. Fake-News, also Falschinformationen, präsentieren Themen häufig sehr emotional, was nicht nur Kinder und Jugendliche leicht dazu verleiten kann, sie zum Beispiel mittels WhatsApp oder Facebook selbst zu verbreiten.

 

Unter www.teachtoday.de finden Eltern und Pädagogen Materialien, um Kinder aufzuklären und zu selbständigen Usern zu machen.

Foto: Fotolia

Neujahr und Schulbeginn haben etwas gemeinsam: Beides ist meist begleitet von guten Vorsätzen.
„Zu Beginn des Schuljahres sind die Schüler meist motiviert. Das ist der beste Zeitpunkt, um sich von Denkmustern und Gewohnheiten zu verabschieden, die einem das Lernen schwer gemacht und die Schule verleidet haben“, empfiehlt Jan Horn, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN).

 

Der Verband hat verschiedene Vorschläge, wie Noten verbessert, Wissenslücken vermieden und der Spaß am Lernen bewahrt werden können:

  1.  Ablage mit System. Die äußere Ordnung hilft, die Gedanken zu strukturieren und die Arbeit zu ordnen.
  2.  Pläne machen und Zeiten festlegen. Im Wochenplan sind alle Termine festgehalten – auch Sport oder Musikunterricht. Er ist die Basis für den wöchentlichen Lernplan und vermeidet Stress durch Lernen auf den letzten Drücker. Der Lernplan enthält die festen Zeiten für die Hausaufgaben und die zusätzlichen Aufgaben, wie die Vorbereitung auf Klausuren oder die Erarbeitung von Referaten.
  3.  Pausen einplanen. Nach spätestens eineinhalb Stunden ist das Gehirn zu müde, um neues Wissen aufzunehmen. Dann einfach weiter zu lernen, führt zum Black-out. Benötigt man in Prüfungssituationen mehr Zeit zum Lernen, sollte man eine ausführliche Bewegungspause einschieben.
  4.  Arbeitsabläufe festlegen. Einfaches sollte zuerst gelernt werden, um Erfolgserlebnisse zu haben, die motivieren. Leichter und schwierigerer Stoff sollten sich abwechseln. Günstig ist auch, bekannten Stoff im Wechsel mit neuem Stoff zu lernen. Das geht vor allem zum Start des Schuljahres besonders gut, weil es dann noch nicht so viel neuen Stoff gibt.
  5.  Im Unterricht mitmachen. Mindestens einmal pro Schulstunde melden. Wer sich immer auf den Unterricht vorbereitet, hat es leicht, beispielsweise Fragen zum Stoff aus der vorherigen Stunde zu beantworten.
  6.  Mitschreiben. Notizen aus dem Unterricht helfen, den Stoff der letzten Stunde schnell zu wiederholen, und sind eine gute Gedankenstütze bei der Vorbereitung auf die nächste Arbeit. Ein eigenes System mit Symbolen – wie Ausrufezeichen für Wichtiges – macht Spaß, spart Zeit beim Mitschreiben und hilft bei der Wiederholung.
  7.  Hausaufgabenheft führen. Alle Aufgaben sollten eingetragen werden. Sind sie erledigt, können sie abgehakt oder durchgestrichen werden.
  8.  Gut vorbereiten. Abends den Ranzen für den nächsten Tag packen und nochmals in die Aufzeichnungen von der letzten Stunde schauen.
  9.  Nicht verstanden? Direkt nachfassen. Wissenslücken schließen sich nicht von allein. Daher sollte bei den ersten Anzeichen von nicht verstandenem Stoff gleich bei der Lehrkraft nachgehakt werden. Bemerkt man, dass sich eine grundsätzliche Lücke auftut, die selbstständig nicht geschlossen werden kann, sollte externe Hilfe herangezogen werden.
  10.  Erfolge feiern. Eine gute Note in der mündlichen Mitarbeit, im Test oder der Klausur? Das sollte unbedingt gefeiert werden.
  11.  Extratipp für die Eltern: Suchen Sie zu Beginn des Schuljahres den Kontakt zum Lehrer und nicht erst bei schlechten Noten.

So können Sie Herausforderungen besprechen und gemeinsam mögliche Schwierigkeiten angehen“, so Jan Horn.

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