ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Komm, mach mit!

 

Toben, Turnen, Tanzen – Bewegung hält Kindern überflüssige Pfunde vom Leib

Fotos: Rosenthal 

Dazu muss man sie nicht zwingen – Gesunde Kinder lieben es zu rennen, zu klettern und zu toben. Das ist auch gut so, denn es tut ihnen rundum gut: Bewegung hält nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit und verhindert, dass der Nachwuchs zu dick wird. „Den größten Gefallen tun Eltern ihren Kindern, wenn sich alle gemeinsam bewegen. Das beugt nicht nur Übergewicht vor, sondern macht Kinder stark fürs Leben“, sagt Nicole Reindl, Sportwissenschaftlerin im AOK-Bundesverband.

 

Zu viel Zeit fürs Smartphone oder den Fernseher, falsche Ernährung oder fehlende Vorbilder: Viele Kinder bewegen sich viel zu wenig. Warum das so ist, kann viele Ursachen haben. Übergewichtige Kinder haben es oft schwer, zum Beispiel, weil sie gehänselt werden. Zudem kann das Übergewicht auch schon im Kindesalter zu gesundheitlichen Beschwerden wie Bluthochdruck oder Diabetes führen. Es drohen auch langfristige Beschwerden fürs Erwachsenenalter. „Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern ihren Kindern die Möglichkeiten zu ausreichender Bewegung verschaffen und damit das zu tun, was Kinder eigentlich auch von Natur aus gerne machen“, sagt Reindl. Am schönsten für die Kinder ist es, wenn Mama und/oder Papa sich direkt mit in Bewegung setzen. 

 

Weder die kleine Wohnung noch das Wetter oder das fehlende Sportgelände in der Nachbarschaft sind Gründe, auf gemeinsame Unternehmungen zu verzichten. „Bewegung und Aktivitäten sind praktisch überall und immer möglich und das fängt schon beim Zähneputzen und Treppensteigen an“, so Reindl. Hier einige Beispiele

  • Beim Zähneputzen und beim Warten auf den Bus immer wieder auf die Zehenspitzen und Hacken stellen. Wahlweise sind auch Storchengang, Kniebeugen oder Balancieren auf einem Bein angesagt. 
     
  • Fahrrad statt Auto: Überlegen Sie einfach vor jeder Fahrt, ob Sie diese auch ohne Auto zurücklegen können, eventuell mit dem Fahrrad. Ihr Kind kann auch einen Roller nutzen. Bauen Sie Abwechslung ein: Slalom, auf geraden Linien fahren, Wettfahrten.
     
  • An Schlechtwettertagen im Wohnzimmer tanzen oder einen Hindernis- und Balancier-Parcours aufbauen. Werfen und Fangen ist in der Wohnung mit zusammengeknoteten Tüchern oder weichen Stoffbällen gut möglich.
     
  • Bringen Sie Bewegung in Einkaufsgänge und Spaziergänge: Nehmen Sie einen Ball zum Werfen und Fangen mit, anschließend muss jeder ihn so lange prellen, wie es geht. 
     
  •  Verbinden Sie Ihre eigenen Sportaktivitäten mit denen der Kinder: Wenn Sie joggen, lassen Sie das Kind nebenher Roller, Dreirad oder Fahrrad fahren. Sorgen Sie mit Gymnastik, Wettrennen, Versteckspielen und einem Spielplatzbesuch für Abwechslung zwischendurch.
     
  • Verabreden Sie sich mit anderen Familien draußen: Da fangen die Kinder von selbst an zu rennen und zu toben. 
     
  • Gehen Sie mit den Kindern zum Familiensport: Vereine, Unis und Volkshochschulen sowie manche Fitnessclubs bieten ihn an.
     
  • Egal ob Ballett, Yoga, Schwimmen oder asiatische Kampfkunst – Sport im Verein oder bei professionellen Anbietern ist neben der alltäglichen Bewegung gut für jedes Kind. Das Angebot ist auch in ländlichen Regionen meistens groß, sodass jedes Kind etwas Passendes für sich finden kann. „Eltern sollten allerdings nicht den Fehler machen, ihr Kind zu einem bestimmten Sport zu zwingen. Lieber sollten sie es verschiedene Dinge ausprobieren lassen“, sagt Reindl.
Mit körperlicher Betätigung bleiben Kinder fit. Achten Eltern ausreichend auf eigene Bewegung, ist auch der Nachwuchs aktiv.
Foto: AOK Mediendienst