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Immer wieder fas(t)zinierend

 

Richtiges Fasten ist eine Wohltat für Darm und Immunsystem – Es ist vor Beginn jedoch ratsam, Fachleute wie Hausarzt oder Heilpraktiker zu konsultieren

 

Für zahlreiche Menschen steht seit Aschermittwoch das Thema Fasten auf dem Plan. Aber – wie soll man sich in stressigen Phasen, im Arbeitsalltag und Familienumfeld am besten darauf vorbereiten, damit Verzicht auch etwas bringt? Was passiert beim Fastenvorgang, was tut körperlich gut? Können chronisch Kranke vom Fasten profitieren? Und wie ist das mit den Schlacken: Phantombegriff oder wissenschaftlich belegt? Das Gesundheitsportal „PhytoDoc.de“ ist diesen Fragen nachgegangen:

Generell gilt: Wer sich nicht sicher ist, ob eine klassische Fastenkur geeignet ist, sollte sich vom Hausarzt oder Heilpraktiker gezielt beraten lassen. Für bestimmte Personen ist es übrigens überhaupt nicht ratsam, zu fasten. Dazu zählen unter anderem Schwangere, Personen, die frisch operiert wurden, Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion, Personen mit Magengeschwüren oder geschwächtem Immunsystem.

 

Für die Motivierten, die sich strenges Fasten nicht zutrauen oder ein wenig probieren wollen, ist die „Fasten-light-Variante“ der geeignete Einstieg. Dabei verzichtet man für eine geraume Zeit weitgehend auf Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Kaffee, Süßigkeiten/Zucker. Konzentration auf Obst und Gemüse sowie genügend Eiweiß lautet stattdessen die Devise. Wurzelgemüse (Kartoffeln, Sellerie, Möhren) entsäuert den Körper und Mineralwasser und Kräutertees sowie Säfte ohne Zuckerzusätze unterstützen die gezielte Ernährungsumstellung. Wichtig dabei ist, auf eine basenbetonte Ernährung zu achten.

 

Damit sind wir auch schon bei der Grundlage und dem beliebtesten Denkfehler: Fasten bedeutet nämlich nicht automatisch Abnehmen! Es geht eher um eine Umstellung alter Gewohnheiten und ungesunder Ernährungsmuster.

Beim Fasten schaltet der Körper von Stoffwechsel im Normalmodus auf den „Fasten-Stoffwechsel“ um. Bei diesem Prozess werden Darm und Immunsystem gleichermaßen entlastet. Das ist relevant, da sich im Verdauungstrakt über 80 Prozent unseres Immunsystems befinden. Während des Fastens wird also der Darm konsequent entlastet. Gleichzeitig kann sich unser Immunsystem durch die geringere Zufuhr von Allergenen und Inhaltsstoffen, welche Entzündungsreaktionen hervorrufen, auch beruhigen.

 

Wissenschaftlich nachweisbar hilft Fasten unter Anleitung bei Arthrose Patienten, wie Mediziner des Universitätsklinikums Jena feststellen konnten. Weitere Gesundheitsprobleme, bei denen das Fasten eingesetzt wird, sind unter anderem Bluthochdruck, Magen-Darm-Störungen, Depression, Hauterkrankungen, chronisch entzündliche Erkrankungen.

 

Modifiziertes Heilfasten

 

Beim Heilfasten reduziert man die Kalorienzufuhr auf 400 bis 500 kcal/pro Tag. Bei diesem modifizierten Heilfasten sind neben Wasser und Kräutertee, auch Säfte und Gemüsebrühe, erlaubt. Sogenannte Nulldiäten werden heute nicht mehr befürwortet. Begleitend wird der Stoffwechsel angeregt, dies geschieht durch regelmäßige Bewegung an frischer Luft, Saunagänge, Leberwickel und Regeneration der Leber durch Produkte mit der Heilpflanze Mariendistel.

Während des modifzierten Heilfastens darf man unter anderem auch Kräutertees zu sich nehmen.        

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