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Vierbeiner-Vorsorge 
 

Welche Versicherung ist die richtig und wichtig fürs Tier?

Muss ich meinen Hund oder meine Pferd haftpflichtversichern? Jeder veranwortungsbewusste Tierhalter konfrontiert sich mit dieser Frage. Die Antwort sei eindeutig ja, so der Verein „Aktion Tier – Menschen für Tiere“. Hunde- und Pferdehaltern sei der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für ihre Lieblinge dringend anzuraten, und zwar auch, wenn sich die Vierbeiner im Alltag lammfromm präsentieren. Beide Tierarten können durch unvorhersehbare Unfälle derart dramatische Kosten verursachen, dass sie von Privatpersonen kaum abgefangen werden können, unterstreicht Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von Aktion Tier, ihre Empfehlung, speziell diese Tierarten abzusichern. Schäden durch Katzen und andere Kleintiere seien hingegen in aller Regel mit durch die Personenhaftpflichtversicherung des Halters abgedeckt. Natürlich nur, sofern dieser entsprechend versichert sei. Im Gegensatz zu den möglichen Haftpflichtschäden seien die Kosten für Tierhaftpflichtversicherungen als verhältnismäßig gering einzustufen.

 

Für sicherheitsbedachte Menschen, die sich vor plötzlichen hohen Kosten schützen möchten, können Tierkrankenversicherungen eine beruhigende Absicherung darstellen. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen seien in aller Regel im Leistungspaket nicht mit eingeschlossen. Operationen und die Behandlungen von Erkrankungen dagegen schon. Ob ein Abschluss nun sinnvoll war oder nicht, kann man somit erst im Nachhinein beurteilen. Die Entscheidung bezüglich des Versicherungsabschlusses sei also, wie bei vielen Versicherungen, eher Typsache des Halters: Risikofreudig oder sicherheitsliebend. Fazit: Haftpflichtversicherungen für Hund und Pferd seien ein Muss, weitere Versicherungsformen bedürften der Prüfung des Einzelfalls. Das Alter des Tieres und die Haltungsbedingungen spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Im Zweifelsfall stehe der Verein Tierhaltern beratend zur Seite.

Goldfische und Kois mögen prächtige Tiere sein, für den kleinen Teich aber eignen sich diese großen Fische kaum. Gut, dass es attraktive Alternativen gibt, so der Industrieverband Heimtierbedarf. Er hat Harro Hieronimus, Redakteur der Fachzeitschrift „Garten & Teich“ befragt:

Unabhängig von der Frage, welche Tiere der Teichbesitzer pflegen möchte, muss der Teich zwei Grundvoraussetzungen erfüllen, stellt Hieronimus klar: „Er muss mindestens 500 Liter Wasser fassen und er muss an einer nicht zu kleinen Stelle wenigstens einen Meter tief sein, damit er nicht durchfrieren kann. Allzu viele Bäume und Sträucher sollten zudem nicht um den Teich herum stehen. Falls doch, empfiehlt es sich, das Laub regelmäßig von der Wasseroberfläche zu fischen oder mit einem Laubschutznetz aufzufangen“, so Hieronimus, „andernfalls wuchern bald Algen im Teich.“

 

Ehe sich der Teichbesitzer Fische anschafft, sollte er den Teich bepflanzen und anschließend wenigstens sechs Wochen abwarten. „Dann haben sich auch in einem filterlosen Teich ausreichend viele der ‚guten‘ Bakterien zum Schadstoffabbau angesiedelt. Wer diese Zeit auf zwei Wochen verkürzen will, kann im Fachhandel die sogenannten Starterbakterien kaufen“, erklärt Hieronimus.

Der ideale Besatz

 

Fische für den kleinen Teich

Von allen Fischen, die für den Besatz infrage kommen, eignen sich Moderlieschen zumindest dann am besten, wenn der Halter auf Amphibien in seinem Teich hofft: „Moderlieschen sind die einzigen Teichfische, die weder Molchlarven noch Kaulquappen fressen“, erklärt Hieronimus. Aber auch Stichlinge, Bitterlinge, Rotflossenorfen, Regenbogenelritzen, Goldelritzen und Gründlinge sind in seinen Augen für kleine Gartenteiche geeignet. „Ist der Teich ausreichend bepflanzt, kann man bei diesen Arten auf einen Filter verzichten, auch eine Fütterung ist in diesem Fall nicht nötig“, sagt Hieronimus. Allerdings solle man in einem naturnahen Teich höchstens einen Zentimeter Fisch auf zehn Liter Wasser einplanen, damit das biologische Gleichgewicht nicht in Gefahr gerät. Ein filterloser Teich sollte also mindestens 1000 Liter Wasser führen, wenn dort eine Gruppe von zehn der etwa zehn Zentimeter lang werdenden Moderlieschen leben soll.

Foto: Pixabay

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