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Trachten- und Biergarten-
traditionen im Dachauer Land

In der Region gibt es vorzügliche Trachtengeschäfte und Biergärten zum modischen Schaulaufen

Die Tracht wird immer dann gerne aus dem Schrank geholt, wenn es etwas Besonderes zu feiern gibt. Und zu feiern gibt es in Stadt und Landkreis Dachau im Jahreslauf so einiges – beispielsweise zur Volksfestzeit, bei Vereinsfesten oder zur Kirchweih. Alles überstrahlt in diesem Jahr jedoch der 100. Geburtstag des Freistaats Bayern, der 1918 nach dem ersten Weltkrieg gegründet wurde und besonders stolz auf seine „gelebten“ Traditionen ist. Man kann davon ausgehen, dass anlässlich dieses Jubiläums auch wieder viel an Sitten und Gebräuche erinnert wird, die mit Bayern und seiner überwiegend ländlichen Bevölkerung verbunden sind. Stellvertretend dafür steht auch das Dachauer Land, in dem die klassische Tracht eine große Vergangenheit hat. Sie gilt als eine sehr bodenständige, aber „wunderschöne Bekleidung“, welche die harten Zeiten aus dem vorangegangen Jahrhundert wiederspiegelt. Wer eine echte Dachauer Tracht bewundern möchte, der sollte sich den Umzug beim Dachauer Volksfest durch die Altstadt nicht entgehen lassen.

Salonfähig ist die Dachauer Tracht nicht nur bei regionalen Festen und Auftritten, sondern als Ausdruck gelebter bayerischer Geschichte weit über die Landkreisgrenzen hinaus. So flog etwa eine Abordnung der D’Ampertaler zur Steubenparade nach New York oder stand  für Königin Elisabeth von England in München beim Staatsempfang vor der Residenz Spalier. Einen großen Auftritt hatten die Dachauer Trachtler auch bei der 1200-Jahrfeier der Stadt Dachau, wo sie das Festprogramm mit Aufführung einer Bauernhochzeit frei nach Ludwig Thoma bereicherten.

 

Von Kopf bis Fuß auf Trachten eingestellt ist auch Fritz Schiela, der in der Dachauer Innenstadt ein Trachtenmodengeschäft betreibt, das auf eine lange Tradition bis ins Jahr 1868 zurückblickt. „Mit dem Verkauf von Trachtenlederhosen fing alles an“, erzählt Fritz Schiela, der großen Wert auf die Qualität seiner Stoffe und die Beratung seiner Kunden legt, die gleichermaßen männlichen und weiblichen Geschlechts sind. Eine Besonderheit seines Sortiments sei die original Dachauer Stiefelhose, erzählt er, welche nach authentischer Vorlage in allen Größen gefertigt wird. „Unser Bestreben ist es, erstklassige Ware zu vernünftigen Preisen einer breiten Bevölkerungsschicht anbieten zu können“, sagt Fritz Schiela, der seine Bekleidungsstücke von führenden Herstellern aus Bayern und Österreich bezieht. Stark im Kommen – vor allem bei jüngeren Leuten – sei wieder die kurze Lederhose, die gerne im Sommer zusammen mit einem T-Shirt getragen wird. Fritz Schiela, der das Geschäft 1980 von seinen Eltern übernommen hat, vergleicht „die Lederne“ etwa mit der Jeans und verweist darauf, dass man das traditionelle Kleidungsstück beinahe „ewig“ tragen kann. 

Insgesamt besteht die Dachauer Tracht für Männer etwa aus dunkelblauem Mantel, dazu ein Besteck samt Lederscheide, und der niedere, schwarzsamtene Hut zeigt eine ringsum aufgebogener Krempe. Prägnant sind die schwarze, knöchellange Lederhose und die charakteristischen kniehohen Schaftstiefel. Hauptchrakteristikum bei den Damen ist der Tragmiederrock, ein schwerer und wulstiger Unterrock. Das „Fürta“, die mächtige, geblümte Seidenschürze, beherrscht die Vorder- und auch fast die ganze Rückseite. Auch die Strümpfe fallen ins Auge, denn der Fuß steckt in einem weit ausgeschnittenen, flachen, schwarzen Schuh. Typisch auch die kleidsame Kopfbedeckung, die schwarze Florhaube. Leider ist wenig zur Dachauer Tracht dokumentiert worden, weshalb man möglichst alles vorhandene Bildmaterial und die noch auffindbaren Informationen zusammengetragen hat, um die Dachauer Tracht so authentisch wie möglich nachzubilden.

Derzeit gibt es nur wenige kleine Manufakturen, welche die einzelnen Teile der Dachauer Tracht noch fertigen. Eine davon hat Karin Steinlechner, der man sprichwörtlich durchs Schaufenster in der Dachauer Altstadt über die Schulter schauen kann, wenn sie mit gekonnten Stichen an einem Dirndl arbeitet. Sie ist gelernte Damenschneidermeisterin und hat sich vor etwa sechs Jahren selbstständig gemacht. Mit Braut- und Abendmode startete sie ins Berufsleben, hat dann später ihre Liebe zur Dirndl- und Trachtenmode entdeckt. Zu ihrer Kundschaft zählt sie Männer und Frauen, die sauber und perfekt genähtes Trachtengewand schätzen. „Es ist echte Handarbeit“, sagt Karin Steinlechner, „bei der jeder Stich sitzt“. Qualitätsarbeit spricht sich herum, weshalb sich die begeisterte Schneiderin über mangelnde Aufträge nicht beklagen kann. Allerdings: Mindestens zwei Mal zur Anprobe muss man schon kommen, damit am Ende auch alles passt. Gefragt ist vor allem auch die erneuerte Dachauer Tracht, die sie selbst auch bei Trachtenumzügen trägt. Für Karin Steinlechner ist übrigens ein Dirndl „eines der schönsten Kleidungsstücke, das eine Frau  tragen kann, unabhängig von ihrer Figur“.

 

Jedenfalls hat es sich der Volkstrachten-Erhaltungsverein D’Ampertaler Dachau (gegründet 1912) zur Aufgabe gemacht, die Sitten und Bräuche der Altvorderen zu pflegen und an die Jungen weiterzugeben. Dazu gehört der Gebrauch der heimischen Mundart, das Erlernen der Volkstänze und Volkslieder und das Spielen echter Volksmusik. Die Hauptaufgabe sieht der Verein jedoch im Erhalt, der Pflege und im Tragen der historischen Dachauer Bauerntracht, die um 1870 entstanden ist. 

Mit der Tracht zum Wirt

 

Wie die Tracht sind auch die Biergärten tief mit Bayern verwurzelt, und so nimmt es kein Wunder, dass in touristischen Broschüren gerne Trachtler mit Lederhose oder Dirndl abgebildet sind, die sich fröhlich mit dem Maßkrug zuprosten. Jedenfalls staunten Biergartenbesucher im Dachauer Land nicht schlecht, als sie im Sommer 2017 überraschenderweise in einem bekannten Biergarten eine Abordnung der Ampertaler entdeckten, die sich an blau-weiß-karierten Decken an blumengeschmückten Biertischen niedergelassen hatten, um den 150. Geburtstag von Ludwig Thoma und das Revival der einst legendären Sommerfeste der Ludwig-Thoma-Gemeinde zu feiern. Dabei gaben d‘Ampertaler neugierigen Biergartenbesuchern bereitwillig auch Auskunft über die Besonderheiten ihrer Tracht. Wie überliefert wurde, kamen auch Bezirkstagspräsident Josef Mederer und seine Frau stilecht in Dachauer Tracht.

Im Dachauer Land gibt es übrigens noch einige Biergärten im klassischen Sinne, wo der Gast seine Brotzeit selbst mitbringen kann, das Bier in Maßkrügen ausgeschenkt wird und man sich selbst bedient. Außerdem gibt es im Landkreis Dachau natürlich noch viele weitere Gaststätten, wo man es sich bei Schmankerln und Bier gut gehen lässt.

 

Unter einer schattigen Kastanie zu sitzen und nach Feierabend genüsslich ein Bier zu trinken, das haben wir übrigens der bayerischen Brauordnung aus dem Jahre 1539 zu verdanken, in der steht, dass Bier nur zwischen dem 29. September und dem 23. April gebraut werden darf. Im Sommer war nämlich die Herstellung wegen der Brandgefahr zu gefährlich. Im Winter wurden daher große Vorräte an Bier für den Sommer angelegt. Um es kühl zu halten, wurden spezielle Bierkeller gebaut und darüber schattenspendende Bäume angepflanzt.

Später dann hat man die Keller der Brauereien auch zum Bierausschank genutzt; für eine gemütliche Atmosphäre sorgten dabei einfache Holzbänke und -tische, die unter die Bäume gestellt worden waren. Heftig dagegen protestierten freilich die Wirte und kleineren Brauereien, die um ihr Geschäft bangten. Die Angelegenheit wurde später durch königlichen Erlass so geklärt, dass Bierkeller zwar weiterhin Bier ausschenken, jedoch außer Brot keine Mahlzeiten anbieten durften. Hieraus resultiert also die bis heute insbesondere in Oberbayern gelebte Tradition, dass in klassischen Biergärten der Gast seine Brotzeit selbst mitbringen darf.   Paul Kannamüller

D‘Ampertaler in voller Tracht.
Fotos: Heigl

Kompetente Hilfe bei Alkoholkrankheit

 

Dachauer Fachambulanz führt mit Drei-Stufen-Konzept zum Erfolg

Die Klientenzentrierte Problemberatung (KPB) in Dachau hat seit ihrer Gründung vor fast 30 Jahren als ärztlich geleitete Fachambulanz und Rehabilitationseinrichtung die Behandlungsform „Ambulante Entgiftung und Entwöhnung von Alkohol“ maßgeblich geprägt und mitgestaltet. Die KPB in der Münchner Straße 33 in Dachau unter der Leitung von Bärbel Löhnert ist eine private Einrichtung und betreut zudem medikamenten- und glücksspielabhängige Patienten. Zusätzlich gehören Raucherentwöhnungskurse

und Stressmanagementprogramme zum Angebot.Der erste Schritt in der KPB ist ein ausführliches Erstgespräch mit den Spezialisten der KPB. Es folgen Entgiftung, Entwöhnungstherapie sowie eine sechs- bis achtmonatige Rehabilitationsphase. Während der gesamten Behandlungszeit bleiben die Patienten in ihrem angestammten sozialen Umfeld. Neben dem Erhalt des vielleicht noch vorhandenen Arbeitsplatzes und der Pflege der familiären Bindungen beinhaltet das Konzept der ambulanten Entwöhnung in der KPB auch

die Möglichkeit, Freunde und Verwandte in die Behandlung mit einzubinden und dem Patienten die Möglichkeit zu geben, seine Abstinenz vom Suchtmittel Alkohol nicht nur unter „Laborbedingungen“, sondern im Alltag zu leben. Das Konzept der Dachauer Fachambulanz wurde über viele Jahre von der Universitätsklinik München wissenschaftlich begleitet und durch eine hohe Erfolgsquote bestätigt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der

Homepage www.kpb-fachambulanz.de

Endlich Sommer

 

In den Wochen vor den Ferien gibt es zwischen Amper und Ilm jede Menge zu sehen und zu tun

Endlich ist Sommer zwischen Amper und Ilm, die Ferien sind zum Greifen nah, die Badesaison in den Freibädern und an den Seen läuft auf vollen Touren!

 

Zum Beispiel am Karlsfelder See. Dort wird in der kommenden Woche das 62. Karlsfelder Siedlerfest eröffnet, mit einem Abend der BR Brettl Spitzen am  Donnerstag, 5. Juli, 20 Uhr (Karten im Karlsfelder Rathaus oder bei www.brandl-paulanerzelt.de). Die Lokalmatadoren von Ois Easy treten heuer am ersten Festsonntag, 8. Juli, ab 18 Uhr in Brandls Paulanerzelt auf. Eine wichtige Rolle spielt auch König Fußball in diesem Jahr auf dem Siedlerfest, denn spätestens bei der Partie um Platz drei (am Samstag, 14. Juli, 16 Uhr) und beim Endspiel (am Sonntag, 15. Juli, 17 Uhr) verwandelt sich das Festzelt-Areal in eine große Public-Viewing-Arena mit Großleinwand (fünf Meter auf drei Meter) und riesigen Fernseh-Monitoren. Die Maß Paulaner-Festbier kostet wie im Vorjahr 7,80 Euro, bei der Bierprobe am Freitag, 6.Juli, sogar nur 5,80 Euro.

Erst Triathlon, dann WM-Endspiel

 

Am WM-Endspiel-Sonntag, 15. Juli, geht zudem der Karlsfelder Triathlon über die Bühne. Mit rund eintausend Teilnehmern und mindestens doppelt so vielen Zuschauern ist er eine der größten Sportveranstaltungen im Landkreis. Die Veranstaltung hat Karlsfeld zu einem Begriff in der Triathlonszene in ganz Deutschland, Österreich und darüber hinaus gemacht. Anmeldungen sind noch auf der Seite www.karlsfelder-triathlon.org möglich. Zur Auswahl stehen zwei Bewerbe: die Olympische Distanz mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 46 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen oder die Volksdistanz mit 500 Meter Schwimmen, 26 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Ohne monatelange Vorbereitung ist eine Teilnahme indes nicht ratsam.

Einige tausend Fans werden sich wohl in Karlsfeld versammeln, noch mehr werden indes den heimischen Grill anschmeißen, Grillgut von bewährten heimischen Metzgereien darauflegen und im Familien- und Freundeskreis die WM oder auch nur den Sommer feiern. Wer selber aktiv werden will, hat zwischen Amper, Glonn und Ilm zahlreiche Möglichkeiten – ohne dass er oder sie dazu das Auto aus der Garage bewegen muss. Der Regionalentwicklungsverein Dachau Agil hat zum Beispiel einen „Radwanderführer auf Tour“ herausgegeben, mit 26 Radltouren durch die Region; das reich bebilderte Buch ist im Dachauer Alten Zollhäusl erhältlich, oder kostenfrei im Internet unter ww.tourismus-dachauer-land.de. Spezielle Wegstrecken wie eine Räuber-Kneißl-Radtour durch das Brucker und Dachauer Land werden zurzeit von der Westallianz und Dachau Agil entwickelt.

 

Brandneu ist auch der Rother Wanderführer „Rund um München. Vom Dachauer Land bis zum Alpenvorland“, mit vielen Tipps für Wanderungen und Spaziergänge zwischen Amper und Ilm, für Familien mit Kindern ebenso wie für sportlich ambitionierte Meilensammler. Zum Beispiel zur sagenhaften Heilquelle bei Mariabrunn, entlang der Amper und Glonn oder auch eine große Ilmtal-Glonntal-Runde, die bis in die Randbereiche der Holledau führt.

 

Klar, dass eine passende Ausrüstung inklusive Schuhwerk die Wanderlust erhöht – Bergstiefel sind in den Hügeln zwischen den Flusstälern indes nicht notwendig. Wer will, kann sich zusätzlich Rat bei Hightech-Geräten wie dem Garmin Montana 610 Outdoor-Navigationsgerät holen, das GPS- und Glonass-Daten nutzt und auf einem Vier-Zoll-Touchscreen-Display darstellt (erhältlich bei vielen Sportfachgeschäften). Übrigens sind auch Geocoaches aus der Region vorinstalliert.

Aber auch kulturell ist einiges geboten in den kommenden Vorferien-Wochen. So feiert die Großgemeinde Bergkirche ihr vierzigjähriges Bestehen mit dem Musikalischen Theatersommer: Das überregional geschätzte und geliebte Hoftheater Bergkirchen, seit 2005 aktiv, führt eine Neubearbeitung von „Ein Florentinerhut“ des Franzosen Eugène Labiche (1815 – 1888) auf, ein seinerzeit höchst erfolgreicher Lustspielautor. Die Musik stammt von Jacques Offenbach und Johann Strauß. Eine Premieren-Matinee ist schon am kommenden Sonntag, 1. Juli, im Hoftheater in Mühlstraße zu sehen (Beginn: 11 Uhr). Die eigentliche Premiere wird am Donnerstag, 12. Juli, über die Bühne der Halle des TC Lauterbach gehen. Weitere Aufführungen stehen bis zum 5. August auf dem Programm. Weitere Informationen unter www.hoftheater-bergkirchen.de.

 

Am Freitag, 20. Juli, verwandelt sich der Hofgarten des Schlosses Dachau in eine barocke Picknick-Arena, mit Musik, Kerzenlicht und mitgebrachten Speisen und Getränken. Blumes Klassische Harmoniemusik liefert dafür den zeitgenössischen musikalischen Rahmen (Vorverkauf bei der Tourist Information der Stadt Dachau).

 

Ein weiterer wichtiger Termin für alle Kulturfreundinnen und -freunde zwischen Amper, Glonn und Ilm ist die Italienische Sinfonische Sommernacht des Kultorchesters Wilde Gungl in Schönbrunn. Heuer soll es am Sonntag, 22. Juli, stattfinden. Mit etwas Wetter-Glück auf dem Schönbrunner Marienplatz, ansonsten in Klosterkirche St. Josef (19 Uhr, www.kultur-roehrmoos.de). Am selben Wochenende (21. und 22. Juli) findet die große Open-Air-Kunstveranstaltung Seh am See am Nordost-Ufer des Karlsfelder Sees statt, heuer schon zum 15. Mal. Die Gemeinde Karlsfeld hat diese Traditionsveranstaltung dieses Mal zusammen mit Karlsfelder Kulturschaffenden mit einem bunten Rahmenprogramm ergänzt.

 

Zurück zum Fußball: Da Jogis Buben heuer nicht viel zu zeigen hatten, haben Freunde des runden Leders im Juli Gelegenheit, echten Regionalliga-Fußball beim FC Pipinsried zu genießen. Am 20. Juli kreuzt der Wacker Burghausen im Altomünsterer Ortsteil auf. Seine Saisonpremiere feiert der Dorfklub allerdings in der Fremde, bei der SpVgg Greuther Fürth 2 am Samstag, 14. Juli. Einen weiteren Termin sollten sich Fans schon jetzt ankreuzen: Am Mittwoch, 15. August, sind die U23-Talente des Deutschen Meisters in der Pipinsrieder NAT-Arena zu Gast.            Horst Kramer

Nicht nur die Triathleten stürzen sich in diesen Tagen gerne in den Karlsfelder See.       

Fotos: Kramer

Ab der kommenden Woche dreht sich in Karlsfeld alles um das 62. Siedlerfest.