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Frohe Botschaft für Deko-Muffel

Mit ein paar Tipps und Trends für Advents- und Weihnachtsschmuck wird jedes Zuhause festlich

Überbordend-bunt oder schlicht-natürlich? Bei der Advents-und Weihnachtsdekoration ist natürlich stets alles erlaubt, was gefällt. Unumstrittenes Hauptelement des Adventsschmucks ist natürlich der Kranz: Er ist in erster Linie Symbol für die immer näher rückende Geburt Christi und seine Ankunft auf Erden, die Kreisform soll unter anderem für die Auferstehung und das Ewige Leben stehen. Der klassische Adventskranz besteht aus Tannenzweigen und roten oder orangefarbenen Kerzen. Der Adventskranz ist noch keine 170 Jahre alt und doch hierzulande schon ein fester Brauch. Die ersten Kränze soll der evangelische Theologe und Erzieher Johann Hinrich Wichern in Hamburg um 1839 für Kinder gebastelt haben, denen die Wartezeit bis Weihnachten zu lang wurde. Wichern verwendete ein altes Wagenrad und baute einen hölzernen Kranz mit 23 Kerzen. Um 1860 entstand die Gepflogenheit, die Kränze mit Tannengrün zu schmücken und nur vier Kerzen zu verwenden. Im 20. Jahrhundert breitete sich der Adventsbrauch nach Bayern, Österreich und andere Länder aus. Neben der christlichen Symbolik, die der Adventsschmuck innehat, steht der Kranz auch für die Jahreszeiten, für einen Anfang ohne Ende, mit Grün als Farbe der Hoffnung, den Früchten als Zeichen für neues Leben und den Kerzen, die Licht, Wärme und Behaglichkeit spenden.

Ein schön geschmückter Adventskranz gehört zum Warten auf Weihnachten. In den Geschäften werden fertige Adventskränze, Bastelzubehör, Kränze, Gestecke, Engel, Kerzen, Zweige und Zapfen geboten. Hier kann man sich informieren, wie man einen Adventskranz pflegt. Die Gärtner wollen bunte Farbe in die kalte Jahreszeit bringen und verwenden Koniferenzweige, Fruchtstände und bunte Bänder. Sie verbinden in ihren Arrangements moderne Trends in Design und Farbe mit Tradition. Wer einen Kranz selber fabrizieren will, sollte die Zweige möglichst frisch besorgen und am besten draußen lagern. Zweige der Nobilis- und Nordmanntanne halten länger und nadeln nicht. Als Erstes empfiehlt sich, die Farbe der Kerzen festzulegen und anschließend weitere Accessoires darauf abzustimmen. Ein grün ummantelter Adventskranz-Rohling ist geeignet, weil ja nichts rausgucken soll. Anschließend wird Blumendraht am Rohling festgezwirbelt und schließlich sträußchenweise die Zweige aufgebracht. Man sucht jeweils ein Sträußchen zusammen und legt es so auf den Kranz, dass es den Rohling verdeckt, und fixiert die Zweige mit dem Draht. Die nächsten Sträußchen werden so überlappend auf den Kranz gepackt, dass jeweils der Draht vom vorherigen Sträußchen verdeckt wird. 

Da wird die Adventszeit noch schöner: Kreative stellen derartige Arrangements von eigener Hand zusammen oder holen sich Tipps von Fachleuten.                 Fotos: Fotolia

So arbeitet man sich rund um den ganzen Rohling. Wird der Kranz auf den Tisch gestellt, kann man die Unterseite aussparen. Kugeln und Deko lassen sich mit einer Heißklebepistole schnell und professionell am Gesteck befestigen. Zimtstangen, Anissterne und getrocknete Orangenschalen sorgen für einen Naturlook und verbreiten weihnachtlichen Duft im Raum. Dazu passen Tannenzapfen, Walnüsse, Stöckchen oder Reben- und Reisigsterne. Wer den Adventskranz in einen Metallständer mit festen Kerzenhaltern legt, hat keine Probleme mit wackelnden Kerzen und eliminiert eine potentielle Gefahrenquelle. Auf keinen Fall sollte man die Kerzen brennen lassen, wenn sich keiner mehr im Raum aufhält oder niemand die festliche Beleuchtung beobachten kann – denn so können gerade in der Adventssaison die verheerendsten Brände entstehen.

Alles am Platz

Weihnachtsmärkte haben eine lange Tradition

 

Er gehört dazu wie die würzigen Lebkuchen, die prächtigen Stollen, die wunderbaren Plätzchen in ihren unzähligen Varianten – Wo kann man sich besser auf die Festtage zum Jahresende einstimmen als auf dem Weihnachtsmarkt mit Lichterglanz, Gemütlichkeit und tausend Gründen, noch ein bisschen länger zu verweilen als eigentlich gedacht? Den Weihnachtsmarkt, oft auch Christkindl-, Christkindles, Advents-oder Striezelmarkt genannt, gibt es hierzulande seit nahezu 600 Jahren. Die kleinen Märkte oder Messen boten bereits damals Gelegenheit, sich entsprechend auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten und sich mit Kleidung und Lebensmitteln einzudecken. Anfang des 17. Jahrhunderts schafften es die ersten Krippen aus Italien auf unsere heimischen Weihnachtsmärkte, auch Spielwaren gab es seinerzeit bereits zu kaufen. Wo befindet sich der älteste deutsche Weihnachtsmarkt? Dresden und Bautzen stritten sich lange um diesen Titel, bis vor einigen Jahren eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde: Während der Dresdner Striezelmarkt der „älteste beurkundete Weihnachtsmarkt“ ist, hat Bautzen mit seinem Wenzelsmarkt „Deutschlands ältesten in einer Chronik genannten Weihnachtsmarkt“.

Dekotrend 2017 –  Es wird wieder ausladender

 

Zur vorweihnachtlichen Atmosphäre passen frische Tannenzweige auf dem Tisch, die herrlich duften und schön aussehen, dazu Weihnachtskugeln, die in Teelichthalter aus Glas gesetzt werden können, Kerzen, Tannenzapfen, Mistelzweige und Streudeko wie Sterne und Schneekristalle. Eine weitere schöne Dekoidee ist auch ein langer, blattloser Zweig, den man sicher über einem Fenster befestigen und ihn dann dezent mit hübschen Kugeln oder anderem Weihnachtsschmuck versehen kann. Natürlich lassen sich auch für die Adventszeit 2017 Dekotrends ausmachen. Klar ist: Dieses Jahr dominieren sanfte Farben, zum Beispiel satte Haselnusstöne, Zartrosé oder anmutiges Messing. Waren im vergangenen Jahr puristisch wirkende Deko-Elemente aus Holz mit nur etwas Messing angesagt, wird es heuer mitunter wieder opulenter und verspielter: kreativ gestaltete Kalenderkerzen und saisonal passendes Geschirr mit Gold-Ornamenten zieren die adventliche Kaffeetafel. 

Oh du schöne Vorweihnachtszeit ...!                                        Foto: Fotolia      

Präsente mit der
Genuss-Garantie

Spezialitäten aus der örtlichen Bäckerei oder Konditorei verfehlen in der Adventszeit erst recht nicht ihre Wirkung 

 

Wie schön, dass es noch Dinge gibt, die es nicht immer gibt! Für keine Zeit im Jahr ist das wohl so wahr wie für die Adventszeit. Die ist und bleibt etwas Besonderes mit ihren Leckereien. Steht die Weihnachtszeit vor der Tür, stellt sich bei vielen die Frage: Was verschenke ich?

Eigentlich kein Problem, denn mit der Weihnachtspalette aus der Bäckerei oder Konditorei trifft man mit Sicherheit den Geschmack der großen und kleinen Freunde des Weihnachtsmanns. Die Weihnachtsconfiserie hat in der Konditorei einen hohen Stellenwert – darauf weist der Deutsche Konditorenbund hin. Feinste Rohstoffe und handgefertigt – damit lässt sich dieses Kapitel der Konditorenkunst am besten beschreiben. Basis der Confiserie bildet Kuvertüre, eine Schokoladenart besonders hoher Qualität. Sie besteht aus vermahlten gerösteten Kakaobohnen, die je nach Sorte mit Milch, Sahne und Zucker vermischt und fein gewalzt wird. Das anschließende Conchieren – zwischen sechs und 48 Stunden – bringt dann eine weitere Geschmacksverfeinerung.

 

Forscher haben herausgefunden, daß Kuvertüre den Hirnbotenstoff „Phenyläthylamin“ enthält, der gute Laune und euphorische Gefühle auslösen soll. Das muß schon 1633 „bekannt“ gewesen sein, als Sonnenkönig Ludwig XIV. den Herzog Choiseul aus dem Geschlecht der Grafen du Plessis-Praslin zum Reichstag nach Regensburg schickte. Sein Patissier überzog zur Stärkung der Würdenträger Konfekt erstmals mit Schokolade. Die Praline – zu Ehren des Grafen so benannt – war geboren.

Plätzchen, Lebkuchen, Früchtebrot und Stollen bei 30 Grad im Schatten? Das kann doch nicht schmecken! Ohne die gemütliche Standl-Atmosphäre vom örtlichen Christkindlmarkt oder des vorweihnachtlichen Kaffeekränzchens zu Hause mit Freunden oder Familie ist das Adventsgebäck einfach nicht dasselbe. Vor allem der Stollen ist kein Backwerk für alle Tage. Deswegen halten sich nicht wenige Genießer streng an die selbst auferlegte Sperrfrist vom ersten Advent und freuen sich umso mehr, ab diesem Zeitpunkt die Krönung weihnachtlicher Backkunst genießen zu können. Andere Naschkatzen sind vielleicht weniger geduldig und lassen sich den Stollen ab dem Moment schmecken, wo ihn der Bäcker ihres Vertrauens in seinem Geschäft schön aufgeschichtet anbietet. Unabhängig vom Starttermin vorweihnachtlichen Genusses haben echte Stollenfans eines gemeinsam: Ihre Anerkennung und ihre Unterstützung handwerklicher Stollen-Qualität, mit der Paletten-Industrieware aus Discounter oder Supermarkt nicht mithalten kann.

 

Auch die Weihnachtsbäckerei wird in vielen Küchen bald wieder in vollem Gange sein. Doch so experimentierfreudig und erfolgreich viele Hobby-Weihnachtsbäcker sein mögen: An einen Christstollen dürfte sich die Mehrheit eher nicht wagen. Zu Recht: Denn auch bei Profi-Bäckern gehört das Anfertigen von Stollen zu den Königsdisziplinen des eigenen Fachs. Stollenbacken ist eine Kunst, sich Variationen auszudenken, ist die Kür des Meisterbäckers. Der Vorteig sollte ausgeknetet werden, der Profi empfiehlt circa sechs Minuten, je nach Knetsystem. Sonst fällt der Stollen nach dem Backen zusammen. Zu langes Kneten ist aber genauso schlecht, da der Teig sonst zu stark ausölt, die Porung zu dicht und die Krume zu trocken wird. Die Sultaninen sollten mindestens einen Tag vor der Verarbeitung gewaschen und zusammen mit Zitronat und Orangeat mit Rum getränkt sowie abgedeckt bei Raumtemperatur gelagert werden. Der Stollen fand in einer Urkunde aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bereits Erwähnung, Historiker führen ihn sogar auf die Zeit der Kreuzfahrer zurück.

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